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6. - 8. SCHULJAHR
SPIELZEIT 90 MIN.

DIE VERANSTALTUNG

Ein Stück mit 3 Schauspielern, 2 Schauspielerinnen und einem Schlagzeuger. Die Klassen sitzen in einem großen Kreis, das Ensemble verteilt unter ihnen.
Die SchauspielerInnen erzählen Geschichten von Menschen, die ein außergewöhnliches Schicksal haben, die mit

einer körperlichen oder psychischen Einschränkung leben, die sich und anderen das Leben schwer machen. Indem sie ihre Geschichten erzählen, entsteht in ihnen eine Kraft, die sie bis dahin nicht für möglich gehalten hätten und in uns entsteht beim Zuhören Empathie und Akzeptanz.

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DIE FIGUREN

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Robert

Hat das ADHS-Syndrom, muss sich ständig bewegen, kann sich nicht konzentrieren, versteht Rechtschreibung nicht, schämt sich, wenn andere über sein Zappeln lachen: „Wieso kann man nicht vor dem Unterricht einfach mal gemeinsam mit der gesamten Klasse abzappeln?“

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Amal

Ein Mädchen aus Afghanistan, erzählt, was für Mädchen in Afghanistan verboten ist, vom Tod ihres Vaters, dem Leiden ihrer Mutter und ihrer langen Flucht. Sie ist froh, endlich in Deutschland zu sein. „Hier kann ich lernen so viel wie ich will. Was ich weiß, kann mir keiner nehmen!“

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Yusuf

Ist seit seinem 9. Lebensjahr durch einen Fahrradunfall querschnittsgelähmt. Nichts ist mehr wie früher. Erst als er Lorenz kennenlernt, wendet sich das Blatt. Der bringt ihn zum Sport. Jetzt spielt er Basketball und trainiert für die Paralympics. „Ich bin ein Mensch wie jeder andere, verschont mich mit eurem Mitleid!“

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Ella

Sie hat gemobbt, hat Gregor per Cybermobbing aufs Schlimmste misshandelt. Von Heute auf Morgen verschwindet Gregor. Ihr Schuldgefühl begleitet sie Tag und Nacht. Sie hat keine Möglichkeit sich für das, was sie ihm angetan hat, zu entschuldigen. Schüler aus dem Kreis werden gefragt: „Würdest du ihr verzeihen?“

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Aabid

15 Jahre alt, erzählt von seiner Not in Eritrea. Er war drei Jahre auf der Flucht. Im Mittelmeer sind sein Vater und sein Schwester umgekommen. Hier in Deutschland ist seine neue Heimat. Sein Vater ist und bleibt sein Vorbild: „Er hat immer gesagt, Mensch ist Mensch, egal welche Religion oder welche Hautfarbe, jeder hat es verdient mit Würde behandelt zu werden.“

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Judith

Die Sorgenvolle. Sie leidet unter allem, was Menschen und Tieren angetan wird, wie Menschen mit der Umwelt umgehen. Sie schafft es endlich von ihren geheimen Ängsten zu sprechen. „Wir alle haben Ängste, wenn wir uns zusammentun, werden wir stark und mutig.“

P1240313 Arbeitskopie 2

Kasimir

Der Klassenclown macht während der Aufführung viele Witze, auch unpassende. Er hat die Lehrer zur Verzweiflung getrieben. Nur Balthasar, sein Klassenlehrer, hat es geschafft mit ihm eine Beziehung aufzubauen. Kasimir lernte und er lernt immer noch, Witze auch lassen zu können.

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Christoph

Ist der Schlagzeuger. „Trommeln ist meine Art, Gefühle auszudrücken. Mit dem Schlagzeug lasse ich aus Rhythmus Bewegung werden, unterstütze das Innehalten durch Klang. Und so, ohne Worte, erleben wir die Verbundenheit in diesem Moment.

DAS STÜCKKONZEPT

Die Schüler und Schülerinnen sind aktiv in das Projekt integriert:

  • Die Anordnung eines Stuhlkreises anstelle von Frontaltheater bietet dafür die ideale Voraussetzung.
  • Sie werden durch Blickkontakte und direkte Ansprache gefordert.
  • Interaktionen mit den Schülern verdeutlichen und vertiefen die Geschichten

Der Methodenwechsel ermöglicht es den Kindern, zwischen den ergreifenden Geschichten Luft zu holen. Gleichzeitig werden so Bindungen zu den Protagonisten geschaffen – und dadurch auch Verständnis.

Die Bewegungen schaffen zusätzlich eine Verankerung des Erfahrenen, der Geschichten.

Die Figuren wechseln mit ihren Geschichten von Trauer, Angst, Verzweiflung zu Mut, Freude und Humor. Sie spiegeln die Vielfalt in jeder einzelnen Person –auch die der Kinder.

Das Akzeptieren von Ambivalenzen und Vielfältigkeiten ist besonders für Kinder in diesem Alter ein Grundthema. Ihre Pubertät ist geprägt von Identifikationssuche und Problemen, sich in der eigenen Ambivalenz anzunehmen.

RAHMENBEDINGUNGEN

Ein Stück mit 3 Schauspielern, 2 Schauspielerinnen und einem Schlagzeuger. Die Klassen sitzen in einem großen Kreis, das Ensemble verteilt unter ihnen.

LEHRERSTIMMEN

Das Stück ist in vielerlei Hinsicht positiv ungewöhnlich. Es entfaltet seine Wirkung durch die Integration der Zuschauenden und Spielenden in einen gemeinsamen Erlebnisraum – den Kreis – und über das quasi dokumentarische Setting mit nacherzählten aber echten Erlebnissen.
Thomas Gödde, Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement der Bezirksregierung Arnsberg, November 2019

PRESSESTIMMEN

Dem Stück und den Schauspielerinnen und Schauspielern gelingt die Gratwanderung, sinnvolles Wecken von Empathie und Betroffenheit herzustellen und diese Emotionen aber gleichzeitig in solidarisches Handeln mit dem Ziel „Dazugehören“ zu wandeln.
Thomas Gödde, Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement der Bezirksregierung Arnsberg, November 2019

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